Partnerschaft mit der UNIL

Kollaborationen 7. März 2022

Seit 2010 führen die Universität Lausanne (UNIL) und die Cinémathèque suisse im Rahmen einer noch heute sehr produktiven Partnerschaft gemeinsame Aktivitäten durch. Zu den bemerkenswerten Ergebnissen dieser Zusammenarbeit zählen zwei Doktorarbeiten, die im Dezember und Januar verteidigt wurden: die Arbeit von Elodie Murtas über die filmischen Praktiken im Kontext der psychiatrischen Klinik Cery und die Dissertation von Chloé Hofmann, die sich anhand der Arbeit des schweizerischen Filmemacherpaars Nag und Gisèle Ansorge mit den Grundlagen einer Poetik der Sandanimation befasst. Die Partnerschaft zwischen den beiden Institutionen führte kürzlich zu einem weiteren Dissertationsprojekt, das von Gabrielle Duboux, einer Doktorandin am Zentrum für historische Kulturwissenschaften durchgeführt wird. Sie möchte die medizinische Information analysieren, die von den Basler Pharmaunternehmen produziert und entwickelt wird. Ihre Forschung dreht sich um die Communauté d’action pour le développement de l’information audiovisuelle (Aktionsgemeinschaft für die Entwicklung der audiovisuellen Information CADIA, 1970-1975) und das Aufkommen der audiovisuellen Techniken im universitären Unterricht und in der Weiterbildung. Das Projekt setzt die verschiedenen Bestände der Departemente Film und Non-Film der Cinémathèque suisse mit den Beständen der Basler Pharma-Archive in einen Zusammenhang.

Die Website der Partnerschaft zwischen UNIL und Cinémathèque suisse

 

Boîte de conserve télévisuelle réalisée par Laurent Pizzotti pour le catalogue de CADIA. © BCUL – Iconopôle IC PIZZ
Bildlegende: « Boîte de conserve télévisuelle » («Fernseh-Konservenbüchse») von Laurent Pizzotti für den CADIA-Katalog. © BCUL – Iconopôle IC PIZZ