Im Mai präsentieren die Cinémathèque suisse und das Kino Xenix «Queer Film History Schweiz?», eine Retrospektive zu queeren Schweizer Filmen von den 1970er-Jahren bis heute. Mit aktivistischen Filmen, Klassikern und zeitgenössischen Werken beleuchtet das Programm die Geschichte, Formen und gesellschaftlichen Aspekte dieser Darstellungen in der Schweiz – in einem Kontext, in dem sie lange marginalisiert waren.
Die Retrospektive ist in thematische Programme gegliedert und verbindet Filmvorführungen mit Begegnungen und Diskussionen mit Filmschaffenden, Festivals und Aktivist:innen, die sich für queere Sichtbarkeit einsetzen. Zu den Höhepunkten zählen die Anwesenheit von Conny Scherrer, ein Gespräch mit Léa Pool sowie Kooperationen mit Pink Apple, Everybody’s Perfect und Queersicht.
Einige Daten im Überblick:
- 8. Mai: Vorführung im Rahmen des Programms «Lesbenbars» in Anwesenheit von Conny Scherrer rund um ihren Film Elle pour elle (1993).
- 11. Mai: Vorführung von Anne Trister (1986), gefolgt von einem Gespräch mit der Regisseurin Léa Pool.
- 13. Mai: Kurzfilmprogramm zu trans Körpern und Pornografie, präsentiert vom Festival Porny Days.
- 21. Mai: Vorführung von F est un salaud (1998), präsentiert vom Festival Pink Apple.
- 28. Mai: Internationales Kurzfilmprogramm von Everybody’s Perfect, gefolgt von einer Hommage von Queersicht mit der Vorführung von 120 battements par minute.
- 29. Mai: Veranstaltungen rund um das Projekt «The Unfinished Business of Living Together» (Schweizer Pavillon der Biennale von Venedig) mit Präsentation, Archivfilmvorführungen (… aber normal ist es ja gerade nicht (1978), Zwätschgegrill (1984/85)) und Diskussion mit Zeitzeug:innen.
Alle Veranstaltungen finden im Kino Xenix in Zürich statt.