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Erschliessung des Nachlasses von Peter Liechti

25 06 2019

Mit Peter Liechti (1951-2014) verlor die Schweiz viel zu früh einen der wichtigsten Filmemacher seiner Generation, der, befreit von Genre-und Gattungskonventionen, mit seinen Filmen experimentelle Wege beschritt. Peter Liechtis filmischer und schriftlicher Nachlass wurde nach seinem Tod an die Cinémathèque suisse übergeben. Das Papierarchiv wurde mittlerweile aufgearbeitet und lädt zur weiteren Auseinandersetzung mit Peter Liechtis Filmen ein. Es verschafft einen umfangreichen Einblick in sein Werk, das auch immer die Grenzen zu anderen Disziplinen – zur Kunst, Musik sowie, mit seinen eigenen Texten, auch zur Literatur – auslotete. Überliefert sind Arbeitsmaterialien sämtlicher Filme, von Sommerhügel (1984) bis zu dem posthum von Jolanda Gsponer und Yves Netzhammer veröffentlichtem multimedialem Werk Dedications (2016). Seine präzise und sorgfältige Arbeitsweise spiegelt sich in der Struktur und Ordnung seines umfassenden und heterogenen Nachlasses wieder, die bei der Erschliessung beibehalten wurden.

Informationen zum Bestand finden sich online in der Datenbank Caspar, Konsultationen sind in der Cinémathèque suisse Dokumentationsstelle Zürich möglich.

Bild aus Hans im Glück (2003) aus dem Fonds Peter Liechti