Cinémathèque suisse - site officiel

Zusammenarbeit mit der UNIL

Eine gemeinsame Website beider Institutionen

Die Zusammenarbeit zwischen UNIL+Cinémathèque suisse umfasst mehrere Projekte und Aktivitäten.

Jedes Jahr organisieren die Cinémathèque suisse und die Universität Lausanne, beziehungsweise deren Abteilung Filmgeschichte und Filmästhetik, verschiedene Kolloquien, Publikationen, Kurse und Vernissagen. Seit Ende 2010 hat sich diese Partnerschaft über die Arbeit von Historikern und Doktorandinnen in den Archiven der Cinémathèque suisse – sie sind wahre Fundgruben – noch intensiviert. Mehrere Projekte, vier davon mit der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds, sollen uns den Film und alles, was er über unsere Geschichte, Kultur und Gesellschaft erzählt, näherbringen.

Die Website www.unil-cinematheque.ch präsentiert alle laufenden Projekte der beiden Institutionen.


Der Kontext

Mit der Cinémathèque suisse (CS) und der Abteilung Filmgeschichte und Filmästhetik der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Lausanne (UNIL) verfügen der Kanton Waadt und die Stadt Lausanne über zwei Institutionen, die für den Schweizer Film wichtig und für die Qualität der Arbeiten und Publikationen sowie für die Vielfalt der Archivbestände international anerkannt sind − die Cinémathèque suisse beherbergt eines der bedeutendsten Filmarchive der Welt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 pflegte die Abteilung Filmgeschichte und Filmästhetik unter der Leitung von François Albera einen kontinuierlichen und bereichernden Dialog mit der Cinémathèque, deren Direktor damals Freddy Buache hiess. Die Zusammenarbeit äusserte sich in der regelmässigen Organisation von Filmzyklen und Kolloquien, der gemeinsamen Veranstaltung öffentlicher und von Freddy Buache geleiteter Kurse der Cinémathèque und der Organisation von Berufspraktiken für Studierende. Im Forschungsbereich führte der intensive Austausch zu mehreren Publikationen; die bekannteste ist wohl die Geschichte des Schweizer Films 1966-2000 (2007) unter der Federführung von Hervé Dumont, dem damaligen Direktor der Cinémathèque, und Maria Tortajada, Dozentin an der Abteilung Film. Seit 2006 treten die beiden Institutionen im Netzwerk Cinema CH als Partnerinnen auf. Dieses Studienprogramm auf Master- und Doktoratsniveau wird vom Bund unterstützt und vereint Universitäten und Fachhochschulen.

Mit Frédéric Maires Ankunft an der Spitze der Cinémathèque suisse im Oktober 2009 begann eine neue Etappe: Die beiden Institutionen verstärkten ihre Zusammenarbeit, wodurch das Filmarchiv vom Wissen (Beurteilung der Filme, Dokumente, Plakate, Bilder, Apparate) der in unmittelbarer Nähe arbeitenden ausgewiesenen Filmhistorikerinnen und -historiker profitieren konnte, während die Professorinnen, Dozenten, Forscherinnen und Studierenden der Abteilung Film der UNIL im Gegenzug die Möglichkeit erhielten, die grosse Vielfalt der Bestände der Cinémathèque für ihre gemeinsamen didaktischen und wissenschaftlichen Projekte zu nutzen.

Seither verfolgen die beiden Institutionen ein gemeinsames Ziel: die Intensivierung ihrer Zusammenarbeit im Hinblick auf die weitere Erforschung der grossen Bestände der Cinémathèque – die noch zu wenig bekannt sind – und deren Erschliessung. Ende 2010 besiegelten die Cinémathèque suisse und die Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Lausanne ihre Partnerschaft mit einer neuartigen Vereinbarung: Zusammenarbeit CS-UNIL.

Zusammenarbeit CS-UNIL

Diese Partnerschaft soll Projekte ermöglichen, die beide Institutionen betreffen und die folgenden Ziele haben:

  • Erschliessung der Bestände der Cinémathèque suisse
  • Weiterentwicklung der Erforschung der Bestände der Cinémathèque suisse
  • Erweiterung des filmhistorischen Wissens
  • Förderung der Wissensverbreitung unter Archivaren und Historikerinnen und des gegenseitigen Austausches
  • Aufbau verschiedenster Partnerschaften auf dem Gebiet der Kulturvermittlung und der Wissensverbreitung mit Bezug auf die Archive und Sammlungen der CS
  • Der CS und UNIL die Möglichkeit bieten, gemeinsam wahrgenommen und bekannt zu werden, was eine entsprechende Kommunikation der beiden Institutionen nach aussen bedingt.

Die Zusammenarbeit erfolgt auf drei Ebenen :

  1. Erforschung und Erschliessung der Bestände der CS
  2. Unterrichtung, Filmvorführungen und weitere Veranstaltungen
  3. Kulturvermittlung

Die Zusammenarbeit dient dem Aufbau von Wissen, das über Publikationen von Büchern und Artikeln, über Ausstellungen, Programmreihen oder sonstige Arten von Kulturvermittlung verbreitet wird.

Funktionsweise

Die Zusammenarbeit CS-UNIL wird von einem Lenkungsausschuss organisiert, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Cinémathèque und der Abteilung Filmgeschichte und Filmästhetik zusammensetzt: Frédéric Maire und Chicca Bergonzi für die Cinémathèque, François Albera und Maria Tortajada für die UNIL. Der Lenkungsausschuss bespricht die zu entwickelnden Projekte, entscheidet darüber und sucht Partnerschaften mit verschiedenen Institutionen für die Verwirklichung konkreter Projekte. Im Rahmen der Zusammenarbeit CS-UNIL engagierte die UNIL für die Abteilung Filmgeschichte und Filmästhetik im Frühjahr 2011 einen Forscher, Pierre-Emmanuel Jaques, und eine Forscherin, Alessia Bottani. Sie arbeiten unter der Leitung des Lenkungsausschusses und, je nach Fall, des Verantwortlichen des jeweiligen Forschungsprojekts im Rahmen der Zusammenarbeit CS-UNIL.

Erster Arbeitsschritt: Erfassen der Bestände

Die für ihre Reichhaltigkeit international bekannten Bestände der Cinémathèque suisse beschränken sich nicht auf die einheimische Produktion. Der Umfang und die Vielfältigkeit der Sammlungen eignen sich für Arbeiten zu allen Aspekten der Filmgeschichte. Zur Bestimmung prioritärer und relevanter Forschungsansätze war es allerdings zu Beginn wichtig, die Besonderheiten der Bestände zu beleuchten und zu erkennen, worin sie sich von jenen anderer Archive unterscheiden.

Eine erste Arbeit der beiden neu angestellten Forscher bestand deshalb darin, die Bestände der Cinémathèque zu erfassen und die Highlights und Besonderheiten in sämtlichen Departementen hervorzuheben. Die Prüfung der verschiedenen Kataloge, Register und Inventare wurde ergänzt mit einer Reihe von Interviews mit den früheren oder jetzigen Leitern und Mitarbeitenden sowie mit Kennern und Kennerinnen der Bestände. Eine erste Standortbestimmung nach mehrmonatiger Arbeit erlaubte, die Forschungsrichtungen festzulegen und zeigte, welche Schwerpunkte die Abteilung für Filmgeschichte und Filmästhetik der UNIL hat (Dezember 2011).

Die Projekte im Rahmen der Zusammenarbeit CS-UNIL

Nach Prüfung und Besprechung der ersten Ergebnisse legten die beiden Partnerinstitutionen die vorrangigen Arbeitsbereiche fest. Mehrere Projekte sind bereits in Vorbereitung:

Geschichte der Cinémathèque suisse

Die Untersuchung der Besonderheiten der Archive der Cinémathèque suisse hat zahlreiche Fragen aufgeworfen zur Herkunft und Zusammensetzung der Bestände, zum Weg der Kopien und Dokumente sowie zur Sicht des langjährigen Leiters der Institution Freddy Buache, seiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter (1951-1996) und dann seines Nachfolgers Hervé Dumont (1996-2009) auf den Film und auf ihre Institution. Ausserdem zeigt sie, wie wichtig es ist, die Untersuchung auch auf das 1943 in Basel gegründete Filmarchiv und dessen Verlegung nach Lausanne auszudehnen. Die aufgeworfenen Fragen zeugen von der Komplexität der politischen, cinephilen und freundschaftlichen Netzwerke, die das Archiv in Lausanne zum Zeitpunkt seines Aufbaus auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene aktivierte. Ein weiterer zentraler Aspekt betrifft die Rolle der Cinémathèque in der Schweizer Filmgeschichte – in Bezug auf den Vertrieb, das Filmschaffen, die institutionelle Anerkennung und die Gesetzgebung.

So ist es nun an der Zeit, die Geschichte der Cinémathèque aufzuschreiben: Dieses anspruchsvolle und vielseitige Projekt dürfte einen wichtigen Beitrag an die institutionelle Geschichte des Schweizer Films leisten, die in mancher Hinsicht erst in den Anfängen steckt. Auf der Basis der Verwaltungsarchive der Institution, die noch wenig erforscht sind, sowie anhand der Archive der Kantone Basel und Waadt wird das Projekt auch ein Bedürfnis der Cinémathèque selbst erfüllen, die am Vorabend der Eröffnung ihres neuen Forschungs- und Archivierungszentrums grundlegenden Veränderungen unterworfen ist. (prévue pour 2015) Das Projekt wird ein weiteres grosses Ziel anstreben, das für das Filmarchiv besonders wertvoll ist: die Erstellung eines umfassenden Katalogs der Filmsammlungen, basierend auf den Ergebnissen der oben erwähnten historischen Recherchen, auf der systematischen Visionierung der Filmkopien und auf dem Vergleich mit Versionen, die in anderen Institutionen aufbewahrt werden. Professor François Albera wird die Leitung dieses Projekts übernehmen.

Das von Prof. Alain Boillat (Abteilung Filmgeschichte und Filmästhetik der Fakultät für Geisteswissenschaften, UNIL) geleitete Projekt hat eine Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung SNF erhalten. Dieser finanziert ab November 2013 drei Doktorarbeiten über eine Frist von drei Jahren. Das Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit zwei Wissenschaftlern der Abteilung für Französisch (Professoren Gilles Philippe und Vincent Verselle) geht im Wesentlichen vom Nachlass «Claude Autant-Lara» der Cinémathèque suisse aus, der eine grosse Sammlung der verschiedenen Arbeitsfassungen und Versionen der Drehbücher umfasst.

Im Zentrum des Interesses stehen die Schreibtechniken, die zur Zeit des «klassischen» französischen Films vorherrschten, wobei der Fokus auf den Adaptionen der Drehbuchautoren Jean Aurenche und Pierre Bost dreier Werke von Stendhal liegt (Le Rouge et le noir, Lucien Leuwen und La Chartreuse de Parme). Die Forschungsarbeit vereint einen historischen Ansatz und einen theoretischen Blickwinkel und soll – von den Errungenschaften der Textgenetik ausgehend –eine Methodik entwickeln, die eine vergleichende Analyse der Texte und Filme sowie eine Erforschung der formalen Entwicklungen und Charakteristiken in den verschiedenen Versionen erlaubt. Besonderes Interesse gilt dem Prozess des Drehbuchschreibens, der Art, wie die Entstehung eines Films aus akademischer Perspektive untersucht wird, der Filmadaption literarischer Texte und dem Kontext der Produktion, Verbreitung und Rezeption der Filme von Autant-Lara.  
Detaillierte Website zum Projekt.

Geschichte der Apparate und Analyse ihrer Anwendung: Bolex und der Amateurfilm in der Schweiz

Die Filmapparate der Marke Bolex der Waadtländer Firma Paillard sind zum Symbol einer ganzen Generation mechanischer Kameras für Amateurfilmer geworden. Bolex beschränkte sich auf den Schmalfilm (hauptsächlich 16 mm und 8 mm) und produzierte im Gegensatz zur deutschen Firma Arri oder zum französischen Unternehmen Éclair keine speziellen Apparate für professionelle Filmschaffende. Die aus der Schweizer Uhrenindustrie hervorgegangenen Kameras dieser Marke waren solid, kompakt und benutzerfreundlich. Amateurfilmer aus der ganzen Welt erwarben sie, um ihre Familien- und Reisefilme zu realisieren (vgl. das kürzlich erschienene Werk von Thomas Perret und Roland Cosandey, Paillard-Bolex-Boolsky, Yverdon-les-Bains, Éditions de la Thièle, 2013).


Ungeachtet der Ausrichtung dieser Marke bedienten sich auch professionelle Filmschaffende dieser Kameras, da sie sich ihres Erachtens perfekt für die Produktion von Industriefilmen, Fernsehreportagen und auch Experimentalfilmen wie jenen von Maya Deren, Jonas Mekas und Stan Brakhage eigneten. Nebst den Kameras, die den Ruf von Bolex begründeten, bot die Marke eine breite Palette von Geräten für die Untertitelung, den Schnitt und die Projektion für den Privatgebrauch an. Sie ermöglichten den Benutzerinnen und Benutzern, die verschiedenen Parameter der Herstellung und der Vorführung ihrer Filme selber zu kontrollieren. Die Ingenieure von Paillard legten Wert darauf, mit der allgemeinen Entwicklung des Filmmaterials Schritt zu halten und führten technische Innovationen ein wie beispielsweise die Vertonung und die Stereoskopie für Amateurfilmerinnen und -filmer. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Benoît Turquety soll die industrielle Produktion von Bolex besser begreifen helfen, indem es insbesondere die Sammlungen von Filmapparaten der Cinémathèque suisse und die zugehörige Dokumentation (Notizen, Kataloge, Werbung usw.) sowie die im Waadtländer Kantonsarchiv bewahrten Verwaltungsarchive von Paillard näher untersucht.

Als Erstes geht es darum, die Technik und Anwendung der Bolex-Apparate zu analysieren und sie mit der Unternehmensstrategie in einem sich wandelnden und kompetitiven Kontext in einen Zusammenhang zu stellen. Anschliessend wird man sich mit der kulturgeschichtlichen Promotion und Verbreitung der Apparate auf lokaler, nationaler und in Anbetracht des Exportvolumens sogar auf internationaler Ebene befassen müssen, um zwischen den Produkten von Bolex und ihren Anwenderinnen und Anwendern einen Bezug herzustellen. Die Queranalyse der Geräte und Diskurse wird helfen, den technischen und wirtschaftlichen Erfolg zu entschlüsseln und die Praktiken und kulturellen Herausforderungen des Amateurfilms in der Schweiz einzuordnen.

«Robotisierter» Film. Filme und Apparate im Kontext industrieller Automatisierung

Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit mindestens drei Aspekten der «Automatisierung» des Filmschaffens um die 1960er-Jahre, indem es die Verschiedenartigkeit der Anwendungsbereiche dieses Begriffes in der damaligen Zeit betrachtet: 1. Zuerst wurden die Geräte – Kameras und Projektoren – automatisiert, während sich das Filmen einem erweiterten Kreis von Amateuren erschloss, auch innerhalb der Unternehmen. 2. Das Filmen im industriellen Kontext trug ebenfalls zum Rationalisierungsprozess bei: die Kameras wurden zu einem grösseren Gefüge automatisierter Geräte verbunden, die die Produktivität der Unternehmen verbessern sollten. 3. Endlich gewährten Filme Einblick in die Arbeitswelt, die sich aufgrund der Robotisierung der Fabrikationsstrassen weiterentwickelte, jedoch auch auf ästhetischen Entscheidungen beruhte, die eine bestimmte Sichtweise der Beziehung des Menschen zur Maschine und der verschiedenen Arten des Konsums der in Massen produzierten Objekte spiegelten.

Betrachten wir die Filme und Archive der Unternehmen vor dem Hintergrund der Problematik eines «robotisierten» Films, werden wir den Spannungen zwischen Automatisierung und traditionellem, handwerklichem Know-how (das mit «Schweizer Präzision» und «technischer Qualität» in Verbindung gebracht wird), den Implikationen der Innovation und des Aufschwungs der elektronischen Industrie in Anbetracht der geplanten Obsoleszenz sowie – in intermedialer Hinsicht – dem Bezug zwischen den existierenden und geplanten Geräten (Fotoapparat, Kamera, Schreibmaschine, Computer oder «Elektronengehirn») unsere besondere Aufmerksamkeit schenken müssen.

Stéphane Tralongo leitet dieses Projekt im Rahmen seiner Oberassistenz an der Abteilung Filmgeschichte und Filmästhetik der UNIL. Es steht in Zusammenhang mit der Erforschung des «instrumentellen Films» und soll die Apparate, Filme und Dokumente der 1950er- bis 1960er-Jahre, die als Bestandteile wertvoller Nachlässe des Industriestandorts Schweiz in der Cinémathèque suisse aufbewahrt sind, miteinander in Verbindung bringen.

Der Schweizer Film

Schliesslich sind Projekte zu grossen Autoren des Schweizer Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilms ab den 1960er-Jahren bis heute geplant: ein neueres, doch auf Universitätsebene noch wenig erforschtes Erbe, obwohl die Bekanntheit der einen oder anderen Autoren einen gegenteiligen Schluss zuliesse. Die auf den Film- und Non-Film-Sammlungen der Cinémathèque suisse basierenden Studien dürften manche Lücken der Historiografie des Schweizer Films schliessen. Sie könnten auch in einen Bezug zu den transversalen Projekten der Schweizer Filmgeschichte gestellt werden, die sich mit Fragen der Produktion, des Vertriebs oder der Rezeption der Filme befassen, wie beispielsweise das Projekt Cinémémoire.ch.

Die Produktion in der Westschweiz zur Zeit des «Nouveau Cinéma» (1960er-/1970er-Jahre), Fernsehen und Netzwerke, wird momentan unter der Leitung von Prof. Maria Tortajada erforscht. Anhand dieser Arbeiten wird die Cinémathèque Prioritäten und Strategien festlegen und die Verbreitung des Kulturerbes im Kino oder im Fernsehen gezielter ausbauen können, wie das kürzlich mit dem Projekt Claude Goretta (Gesamtzyklus, Filmrestaurierungen, Herausgabe einer DVD)) geschah, zu dem auch die Zusammenarbeit Cinémathèque suisse – UNIL Wesentliches beitrug.

Kontakt

Alessia Bottani (alessia.bottani[at]unil.ch)
Pierre-Emmanuel Jaques (Pierre-Emmanuel.Jaques[at]unil.ch)
Stéphane Tralongo (Stephane.Tralongo[at]unil.ch)