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Aktuelles:

13.08.10 11:00

La Cinémathèque suisse à Locarno !

La Cinémathèque suisse propose deux films restaurés sous la rubrique «Cinéma suisse redécouvert» au...


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16.07.10 00:00

Cinéma Capitole : signature de l’acte de vente vendredi 16 juillet 2010

Une étape déterminante sera franchie le 16 juillet prochain, offrant une deuxième vie au Capitole,...


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6.07.10 11:08

La Cinémathèque suisse célèbre les 100 ans de l'aviation suisse

La Cinémathèque suisse s'associe cette année à la célébration du centenaire de l'aviation...


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Geschichte
Von Basel nach Lausanne (1943-1951)

Bedrohtes Kulturgut Film

Seit der Erfindung des Mediums Film sind kinematografische Werke unschätzbare Zeugnisse der Kulturgeschichte. Die Idee, Filme für die Nachwelt zu bewahren, existiert denn auch seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Allerdings kann sie sich nicht von Anfang an durchsetzen, da Filme lange als Ware gelten, die nach ihrer Kinoauswertung keinerlei Wert mehr besitzen. Das führt in den 1930er Jahren zu einem alarmierenden Verschwinden von Meisterwerken des Stummfilms.

René Favre und Peter Bächlin, Lausanne (1981)

Europäisches Umfeld

In dieser Zeit beginnen Filmliebhaber, sich für Insitutionen einzusetzen, in denen Filme jenseits ökonomischer Erwägungen gesammelt und bewahrt werden: als Kunstwerke, aber auch als Zeitzeugen, die Auskunft geben über Konflikte, Sitten und Moden, über Normvorstellungen, Wertmassstäbe und Erfahrungshorizonte. 1933 wird das erste Filmarchiv in Stockholm gegründet, in rascher Folge entstehen ähnliche Institutionen in Berlin (1934), London, New York und Paris (1935) sowie in Brüssel (1938).

Erstes schweizerisches Filmarchiv in Basel

In der Schweiz geht die Gründung eines Filmarchivs auf die Initiative des Journalisten und Ökonomen Peter Bächlin (1917-1998) zurück. Zusammen mit Georg Schmidt (Kunstmuseum Basel) und Werner Schmalenbach (Kunst- und Gewerbeschule Basel) eröffnet er am 1. Oktober 1943 das Schweizerische Filmarchiv in Basel. Doch bereits 1948 entzieht die Stadt dem Archiv sämtliche Subventionen – eine unverhohlene Strafaktion gegen die linkspolitische Ausrichtung der Archivleitung.

Neuanfang in Lausanne

Um die Zersplitterung der bereits stattlichen Sammlung zu verhindern, überführt man die Bestände nach Lausanne. Dort wird am 3. November 1948 der Verein „Cinémathèque suisse“ gegründet, dessen Statuten von Henri Longlois, dem Direktor der Cinémathèque Française, erarbeitet wurden. Als erster Direktor des neuen Schweizer Filmarchivs amtet Claude Emery, der zusammen mit René Favre für den Ciné-club Lausanne verantwortlich war.

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Claude Emery, Erich von Stroheim und Denise Vernac (1950)
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