Cinémathèque suisse - site officiel

Schweizer Filmwochenschau

Nachrichten aus der Schweiz

Die Cinémathèque suisse bewahrt sämtliche Nachrichtenbeiträge der Schweizer Filmwochenschau auf. Von diesem Vorläufer der Tagesschau wurde zwischen August 1940 und März 1975 wöchentlich in allen Kinosälen des Landes eine Ausgabe in deutscher, französischer und italienischer Sprache als Vorprogramm gezeigt. Diese Dokumente von grossem historischem, kulturellem und gesellschaftlichem Wert haben eine Laufzeit von 200 Stunden (über 6000 verschiedene Themen).

Alternatives Informationsangebot

Während des Zweiten Weltkriegs hatte die Schweizer Filmwochenschau eine doppelte Funktion: Sie setzte einen Gegenakzent zur erdrückenden Präsenz von ausländischen Wochenschauen (vor allem aus dem nationalsozialistischen Deutschland). Zugleich schloss sie die empfindliche Lücke, die durch den Wegfall der französischen Wochenschau entstanden war.


Alternatives Informationsangebot

Mit der Schweizer Filmwochenschau setzte der Bund ab 1940 einen Gegenakzent zur erdrückenden Präsenz von ausländischen Wochenschauen auf Schweizer Gebiet. Durch die finanzielle Unterstützung von Memoriav konnte dieses Kulturgut auf Azetatfilm erhalten werden. Die Dokumente gelten heute als erstrangige Quelle für Fernsehsender, Universitäten, Historikerinnen und Historiker. Sie können in der Cinémathèque suisse und im Bundesarchiv in Bern visioniert werden.

Die erste Filmwochenschau

Die allererste Filmwochenschau (zu 80% ohne Ton) wurde vom Office cinématographique S.A. in Lausanne, dann von September 1923 bis März 1936 von Cinégram in Genf produziert. Die rund 325 Reportagen, die noch erhalten sind (15 % der Gesamtproduktion) werden gegenwärtig inventarisiert und restauriert. Ein Teil davon wurde in die von der Cinémathèque suisse hergestellte DVD «Es war einmal... die Schweiz» aufgenommen.

Flash ist Pflicht!
Ausschnitt aus der Schweizer Filmwochenschau: Städchen im Jura 26.1.1945