Cinémathèque suisse - site officiel

Restaurierung

Erhaltung

Die Direktion der Cinémathèque definiert ihre Kriterien zur Filmerhaltung nach folgenden Gesichtspunkten: Bedrohtheit (Dringlichkeit, den Zersetzungsprozess aufzuhalten), praktische Laborbedingungen (Filme mit gleichen technischen oder materiellen Problemen werden gemeinsam bearbeitet), historische, soziale oder künstlerische Bedeutung des Films, Seltenheit der Bilder, Zustand der zu kopierenden Elemente usw.

Das Projekt «Helvetica»

Zu «Helvetica» werden auch ausländische Filme gezählt, sofern sie in der Schweiz aufgefunden wurden, einzigartig und alt genug (1895 bis 1910) sind, damit sie zum Filmerbe unseres Landes gezählt werden können. Ebenfalls als Teil des schweizerischen Filmerbes gelten Werke von ausländischen Filmschaffenden, die sich in der Schweiz niedergelassen haben (beispielsweise die Zeichentrickfilme von Julius Pinschewer).

Die Liste ist so vollständig wie möglich, die technischen Angaben haben Richtwert.
Ohne gegenteilige Angabe sind alle Filme im 35mm-Format.
ZT = Zwischentitel D/F/I/E (Deutsch/ Französisch/ Italienisch/ Englisch)
Dial. = Dialekt
SW = schwarzweiss
UT = Untertitel
[ - ] = zugewiesene Titel
* = ausländische Nitratfilme, deren Bedeutung und Seltenheitswert die Herstellung eines Internegativs rechtfertigen (Kopien weder vom EDI noch von Memoriav finanziert)
Reihenfolge der Auflistung: Langfilme aus der Schweiz, mittlere und kurze Filme aus der Schweiz, Filme aus dem Ausland.

Nota bene: Aus technischen, finanziellen und personellen Gründen entstanden in den Jahren 1960-1990 viele Filmkopien, die auf unbefriedigenden Restaurierungskriterien basierten (keine Herstellung neuer Internegative, einfache «Safety-Kopie» anhand eines Nitratnegativs, Kontaktkopie kombiniert mit einem Ton-Bild-Internegativ von unvorhersehbarer Qualität, Stummfilme, die im Tonfilmformat kopiert wurden usw.). Heute machen die wissenschaftlichen Fortschritte im Labor neue Restaurierungsvorgänge für bereits bearbeitete Filme möglich.